Treu Kolping!


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Geschichte der Kolpingsfamilie

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Die Geschichte der Kolpingsfamilie Bleche



Auf Adolph Kolping (1813-1865) den „Gesellenvater“, geht das 1846 in Elberfeld gegründete Kolpingwerk zurück, das sich aus dem Kath. Gesellenverein entwickelte. Der Schumachergeselle Kolping, in Kerpen bei Köln geboren, wurde 1845 Priester und widmete sein Leben den Wandergesellen, denen er Unterkunft, Seelsorge und Weiterbildung bot. Bald entstanden überall Kolpingsfamilien, die das Werk Kolpings, der inzwischen seliggesprochen worden ist, weiterführten.

Der Geistliche Rat Kynast kam aus einer Gemeinde in Schlesien, in der das Kolpingwerk auf fruchtbaren Boden gefallen war, deshalb war er ein großer Förderer der Gründung einer Kolpingfamilie in Bleche. Er ist aber, so die Chronik ausdrücklich, nicht als Gründer der Blecher Kolpingfamilie anzusehen, vielmehr ging die Initiative von Willy Lemmer aus Schlade und Josef Feldmann, Bleche, aus. Bezirkspräses Vikaar Ammermann aus Drolshagen und der Diözesanpräses aus Paderborn, Vikar Claes, erläuterten 1954 in mehrern Versammlungen Werk und Ziele Adolph Kolpings. Am Mittwoch, den 24. März 1954 gründeten schließlich 39 Kolpingsöhne die Kolpingsfamlilie Bleche. Eine Kolpingfamilie gliedert sich nach Altersstufen in Kolping, Jungkolping und Altkolping. In Bleche ware zunächst nur die Gruppen Altkolping mit 12 Mitgliedern und Kolping mit 27 Mitgliedern vorhanden. Die Gründungsversammlung wählten den ersten Vorstand:

Präses: Pastor Kynast Bleche
Senior: Theo Bieker Bleche
Altsenior: Willy Lemmer Schlade
Kassierer: Hermann Gothe Hespecke
Schriftführer: Alfred Berg Bleche

Der Mitgliedsbeitrag wurde auf 1 Mark monatlich festgesetzt, für den Einzug der Beiträge wählte man Unterkassierer. Ihre wichtigste Aufgabe sahen die Kolpingssöhne darin, die alte Kirche zu einem Jugendheim umzubauen. Am 04.Dezember, dem Kolpinggedenktag, konnte die Kolpingsfamilie weitere 33 Mitglieder in ihre Reihen aufnehmen. An diesem Tag fand auch die feierliche Weihe des Kolpingsbanner durch Diözesanpräses Cleas statt.

Am 12.10.1958 wurde schließlich auch eine Jungkolpinggruppe ins Leben gerufen, die aber zunächst noch Anlaufschwierigkeiten hatte. In den Jahren 1960-1962 machte Kolping Bleche einen ersten Tiefpunkt durch; in dieser Zeit ruhte das Vereinsleben völlig, weil Präses Kynast krank war und schließlich in den Ruhestand trat. Die Kolpingsfamilie ernannte ihn 1961 zum Ehrenpräses. Hier zeigt sich, wie stark doch der Verein von dem Geistlichen Rat Kynast geprägt und gefördert wurde. Pfarrvikar Albert Grebe, der am 19.03.1962 (Josefstag) in sein Amt eingeführt wurde, musste gegenüber den Kolpingern eingestehen, dass er, der seit seiner Kindheit in Jordanien gelebt hatte, nich nicht viel von Kolping und seinem Werk gehört habe. Dennoch übernahm er die Aufgabe al Präses sehr gern. Nun brachten auch die Kolpingsmitglieder einen neuen Aufschwung in das Vereinsleben, für den Winter 1962/63 wurde wieder ein Programm erarbeitet. Die Palette des Programms reicht von Kirchlichen Themen wie, Was erwarten wir vom Konzil? Über Diavorträge aus der Heimat, u.a. von Hubert Neuhaus und staatsbürgerlichen Vorträgen bis hin zu Festen und Feiern. In diesen Jahren wird auch die Jungkolpinggruppe unter Leitung von Berthold Rüsche und später Burchard Albus aktiv. Am 15.12.1963 war Kolping Bleche auch wieder Ausrichter des Berzirkstreffen. 1964/65 lief eine Tonfilmreihe von Karl Turwitt aus Hamm. Insgesamt zeigte sich Kolping in den Jahren 1962/1966 wieder so lebhaft und rege wie in den Gründungsjahren.
1989 wählten die letzten Getreuen des Vereins einen neuen Vorstand. Klaus Lütticke, Dümpel, wurde neuer Vorsitzender, Karl Heinz Albus, Neuenhaus, sein Stellvertreter. Johannes Dickhaus, der schon einmal über zehn Jahre das Amt des Kassierers inne hatte, stellte sich wieder für diese Aufgabe zur Verfügung. Heinz-Werner Lütticke vom Dümpel wurde zum Schriftführer gewählt. Auch wenn zunächst keine neuen Projekte angepackt wurden, weil Klaus Lütticke durch seine berufliche Weiterbildung nur wenig Zeit hatte, gibt diese Wahl Anlaß zu Optimismus. Neben einer Festschrift ist eine Feier für den 30. Oktober geplant, zu der die ganze Gemeinde eingeladen werden soll.

Im Jahre 2010 treten 2 neue Junge Mitglieder in die Kolpingsfamilie Bleche ein.
Andre Koch und Kevin Mankel bilden deshalb zurzeit den Jungkolping in Bleche und motivieren andere Jugendliche aus der Gemeinde am Werk Adolph Kolpings mitzuwirken.

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